St. Johann im Pongau

Theaterfahrt 7R

Faust. Nicht die Faust, mit den Fingern drauf, sondern das Stück von Johann Wolfgang von Goethe. Die Inszenierung dieses Werkes, „Faust I“, genossen wir, die 7R, am 17.12.2019 im Landestheater Salzburg.
Das Lesen und Bearbeiten der Lektüre bereits vorab im Deutsch-Unterricht und eine kurze Einführung ins Stück, inklusive Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte, halfen uns zu verstehen, wie Goethe überhaupt dazu kam, solch ein Drama von Weltruhm zu schreiben.  
Die Gestaltung der Bühne und die Showeffekte waren fabelhaft. Überzeugend waren auch die Schauspieler und sie entsprachen ihren Rollen perfekt. Vor allem die Hauptdarsteller, Christoph Wieschke als Faust und Gregor Schulz als Mephisto, haben brilliert.  Man könnte fast schon sagen, die Handlungsabläufe und Dialoge passten zueinander wie die Faust aufs Auge !
Uns allen hat der Theaterbesuch sehr gefallen. Wir möchten uns bei unseren zwei Professorinnen Frau Rettenwender und Frau Marchner, die diesen Ausflug ermöglicht haben, bedanken.
(Lukas Bjelic, Tobias Kröpfl)

Weihnachtsfeier mit der Partnerklasse

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Am letzten Freitag vor Weihnachten trafen sich die beiden Partnerklassen, die 2B- und die 7R-Klasse zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Der Klassenraum der 2B wurde dafür liebevoll weihnachtlich dekoriert. Mit pikanten Leckereien, herrlichen Weihnachtskeksen und Weihnachtskinderpunsch war auch für das leibliche Wohl aufs allerbeste gesorgt. Musikalisch wurde die Feier von zwei Ziehharmonikaspielern umrahmt, Weihnachtstexte – teils sogar selbst verfasst – vorgetragen, alles in allem eine sehr stimmungsvolle Feier. Es versteht sich von selbst, dass Heinzelmännchen bzw. Wichtel dabei nicht gefehlt haben und …

Workshop Autonomes Fahren

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Fliegende Autos & Roboter-Taxis, einfach in das öffentliche Fahrzeug steigen und in Sekunden am Ende der Welt sein. Mit solch einem Ausblick auf die Zukunft begann Texas Instrument Experte Herr Gerhard Stolz seinen Workshop am 21.11.2019 am Gymnasium. Mit einem einfachen Taschenrechner zeigte er uns im Anschluss, wie es möglich ist, einem Roboter den Befehl zu erteilen, Töne zu spielen, irgendwo hinzufahren oder ähnliches. Dies durfte die 7R selbst erproben. In kleinen Teams versuchten wir, verschiedene und spannende Aufgaben zu lösen, wie zum Beispiel den Roboter derart zu programmieren, dass er so lange geradeaus fahren muss, bis er 20 Zentimeter vor einem Hindernis stehen bleibt und im Anschluss ein rotes Blinken in seiner LED auslöst. Nachdem eine Gruppe fertig war, durfte sie selbstständig experimentieren, wobei sehr kreative Projekte entstanden: zwei Roboter tanzten Walzer miteinander, ein anderer sang sogar ein ganzes Lied vor und so weiter…
Wir möchten unseren besonderen Dank Herrn Stolz und unseren zwei Pädagoginnen Frau Professor Dorfer und Frau Professor Fuchs aussprechen, die dieses Projekt ermöglicht haben.
Der 7R hat dieser Workshop sehr gut gefallen, weshalb wir uns sehr freuen würden, diese nun erlernten Programmierfähigkeiten mit weiteren Workshops wie diesen weiterzuführen zu dürfen!

Kaprun - woher kommt der Strom?

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Woher kommt eigentlich der Strom, wenn wir unser Handy aufladen oder das Licht andrehen, wenn wir fernsehen oder den Backofen einschalten? Wenn in der Früh die Laternen leuchten, wenn wir zum Bus gehen?
Diese Frage stellten wir uns, Schülerinnen und Schüler der 4AR und der 7R Klasse, als wir am vergangenen Freitag den 8.10.2019 nach Kaprun zu den Stauseen fuhren.
Um 7:40 in der Früh ging es los. Mit dem Rainermarsch, der lauthals aus der Musikbox des hinteren Busabteils dröhnte, warmen Jacken, Handschuhen, Hauben und guter Laune, machten wir uns – die Schülerinnen und Schüler sowie Frau Prof. Puchner, Herr Prof. Reichegger und Frau Prof. Marchner auf nach Kaprun. Dort angekommen, mussten wir ziemlich schnell feststellen, dass es alles andere als warm war. Bevor es durch die Klamm weiter zum nächsten Bus ging, bekamen wir noch eine ausführliche Führung im Informationszentrum Kaprun.
Nachdem wir auch noch einen Film über den Bau der Kapruner Stauseen angesehen hatten, ging es durch die Sigmund Thun Klamm. Das Wasser glitzerte türkisblau unter den hölzernen Stufen, die wir emporstiegen.
Zum Lärchwand-Schrägaufzug brachte uns schließlich ein weiterer Bus. Der Schrägaufzug überwindet 431 Höhenmeter auf einer Länge von 820 Metern. Der Schrägaufzug diente als Personen- und Materialaufzug für den Bau und den Betrieb des Oberstufenkraftwerkes Glockner Kaprun. Der Lärchwand Schrägaufzug war der einzige Weg, das Material mit bis zu 60 Tonnen in die hochalpine Welt zu befördern. Oben angekommen fuhren wir weiter den Berg hinauf, bis wir den obersten Stausee erreichten. 2036 Meter über dem Meerespiegel erwartete uns ein Stausee mit 84,9 Mio. m3 Wasser und der erste Schnee.
Bei einer weiteren Führung erfuhren wir mehr über die Herkunft des Wassers für diese Stauseen und über die Entstehung der Bauwerke. Abschließend konnten wir im Inneren die Staumauer durchqueren.
Über die historischen Zusammenhänge gab uns Frau Prof. Marchner beim Denkmal für die Hl. Barbara einen guten Überblick.
Die anschließende Pause mit Jause eskalierte in einer heftigen Schneeballschlacht.
Der komplette Ausflug war ein voller Erfolg und sowohl die vierte als auch die siebte Klasse hat viel gelernt, zum Beispiel, dass das Wasser in den Stauseen in Energie umgewandelt wird und somit Österreich immer genügend Spitzenstrom hat.  Und viel Spaß hat es auch gemacht, auch wenn wir alle komplett durchnässt nach Hause kamen.