Am 30.Juni machten sich die Kurzlateiner der 5. Klassen auf den Weg zum Magdalensberg, wo vor über 2.000 Jahren eine römische Stadt lag. Dort begegneten sie einem der berühmtesten Kunstwerke Kärntens – dem Jüngling vom Magdalensberg. Die elegante Bronzestatue eines jungen Mannes beeindruckte durch ihre feine Ausarbeitung und den Ausdruck klassischer Schönheit. Sie stammt aus der frühen Kaiserzeit und zeigt, wie sehr die Römer die griechische Kunst bewunderten und weiterentwickelten.
In der Ausstellung und bei der Führung erfuhren die Schüler*innen, wie die Stadt am Berg einst florierte und später ins Tal verlegt wurde. Die anschaulichen Modelle und Fundstücke machten deutlich, wie lebendig das römische Leben hier gewesen sein muss – von Tempeln und Werkstätten bis zu Wohnhäusern und Handelsplätzen.
Nach der Besichtigung des Museums und der Ausgrabungen ging es weiter ins Tal nach Virunum, wo die Römer ihre neue Stadt gründeten. Dort beeindruckte besonders das Amphitheater, in dem einst Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen stattfanden.
Trotz der sengenden Sonne war die Begeisterung groß: Geschichte wurde nicht nur erklärt, sondern erlebt. Am Ende des Tages nahmen alle ein Stück Antike mit nach Hause.