St. Johann im Pongau

2D Aktivitäten

Exkursion der 2D nach Hallein (Keltenmuseum, 28.11.2018)

Was für ein faszinierendes Volk waren die Kelten!

Und zugleich... wie verwirrend! Sie haben uns hunderte Fibeln hinterlassen - aber keinen einzigen Knopf. Sie lebten in der Zeit, in der Griechen und Römer so viel schrieben - sie aber schrieben kein einziges Wort. Im Folgenden einige Blitzlichter unserer Erforschung der Kelten: in Klammer jeweils die Namen der ForscherInnen der 2D).

Angeblich haben die Kelten deshalb kein einziges Wort niedergeschrieben, weil sie das Geheimnis des Salzabbaus um jeden Preis für sich behalten wollten. Denn Salz war “das weiße Gold” der Antike (Leon P., Jakob A.). Aber das bedeutet nicht, wir hätten keinen Zugang zur geheimnisvollen Welt der Kelten. Auf unseren Wegen durch Hallein - vom Kornsteinplatz über den Stille-Nacht-Bezirk bis zu den alten Häusern der Fleischer an der Salzach - konnten wir uns ein Bild von der Langzeitwirkung ihrer Kultur machen (Bernhard W. i mit Burgra P. und Yakup Y.).

Tief beeindruckt sind wir von der Bauweise ihrer Gräber (Simon A., Eric K.). Das waren keine normalen Gräber, sondern riesige Bauten, sogenannte Hügelgräber. In ihnen befanden sich der Schmuck und manche Pflege-Utensilien, durch die wir Kenntnis von der Kleidungsgewohnheiten der Kelten gewannen (Michelle St., Miriam J.).

Weiters interessierten wir uns für das Essen der Kelten, das unter anderem Haselnüsse und Äpfel beinhaltete (Elisa B., Sophia M.), und für das Wohnen - bei den Familien der Kelten war es üblich, dass mehrere Generationen in einem kleinen Raum zusammen wohnten - einschließlich der Tiere, die den Raum im Winter erwärmten (Diogo W., Simon Schn.).

Kurz noch zu den Ausgrabungen und Funden selbst (Marko M. in Zusammenarbeit mit Ali M.): Wir kamen darüber überein, dass der bekannteste Fund aus dem Dürrnberg bei Salzburg die Schnabelkanne ist. Unsere Forscherinnen und Forscher halten sie nicht nur für die besterhaltene, sondern überhaupt für die schönste Kanne der Welt (Selina S. und Nikolina L. in Übereinstimmung mit Anja Th., Simon W. und Elias B.).