St. Johann im Pongau

Auf lateinischen Spuren in Sankt Johann

In einem der letzten Module im Fach Latein der 8.Klasse beschäftigte sich die 8G mit Inschriften. Auch wenn St. Johann mit epigraphischen Werken nicht gerade übersät ist, so ist hier doch die eine oder andere zu finden. Die SchülerInnen konnten die Inschrift am Gebäude der örtlichen Polizeidirektion vor Ort entziffern. Für alle, die sich vielleicht schon einmal gefragt haben, was diese bedeuten oder aussagen könnte, sei sie hier mit Übersetzung angeführt:

Maximilianus Gandolphus EX S(acro) R(omano) I(mperio) COMIT(ibus) DE KUENBURG D(ei) G(ratia) Archiep(iscopu)s & Prin(ceps) SALISB(urgensis) S(anctae) SED(is) APOSTOL(icae) LEG(atus) NAT(us) &C (et cetera) HANC AEDEM EMIT ET RESTAURAVIT AN(n)O D(omi)NI MDCLXXVIII

Maximilian Gandolf aus dem Geschlecht von Kuenburg (des hl. Römischen Reiches), Erzbischof und Fürst von Salzburg durch Gottes Gnaden, geborener Legat (Gesandter) des Heiligen Apostolischen Stuhls und das übrige (= und die übliche Titulatur) hat dieses Haus gekauft und restauriert im Jahr des Herrn 1678.